Pressezitate

Piano News

„Ihre Haltung, Agogik und Eleganz erinnert an die Jahrhundertaufnahme der Beethoven-Konzerte Claudio Arraus. Sauber die Läufe, konturiert die Zäsuren, schwungvoll die organischen Accelerandi.“

Die Welt

„In Griegs Klavierkonzert bereitete das Orchester der großartigen Solistin Heidrun Holtmann im Adagio das weichste Klangbett für ihr wie eine Improvisation eingeführtes Solo. Nicht zuletzt in der spannungsreich ‚nacherzählten‘ Kadenz des Kopfsatzes hatte die ebenso poesie­durchtränkte wie technisch souveräne Wiedergabe beeindruckendes Format.“


Westdeutsche Allgemeine Zeitung

„Geradlinigkeit des Ausdrucks ist Heidrun Holtmanns große Stärke: Was sie vermittelt, ist einfach und groß zugleich. Heidrun Holtmann erwies sich angesichts der schier unglaublichen Notenfülle als treffsicher und unerschrocken.“


Wiesbadener Tagblatt

„Schon zu Beginn fesselte die Markanz des Zugriffs, Kraft und Präzision bis ins kleinste Detail, die Art, wie Zäsuren, Rubati ganz aus dem Melos erwuchsen. Beispielhaft, wie sich hier Musikalität und kluge Disposition in absoluter Perfektion die Waage hielten.“


Berliner Zeitung

„Sie spürt die Wesenheiten der jeweiligen Komposition scharfblickend auf, unprätentiös, ohne jegliche Manierismen, immer dem Notentext ihre Aufmerksamkeit und ihr Können schenkend.“


Mitteldeutsche Zeitung

„Ihre Virtuosität in den Dienst der Musik stellend, war sie für das Publikum brillant beeindruckender Protagonist und für die Musiker ein selbst im Rubato gut kalkulierbarer „primus inter pares“.“


Kieler Nachrichten

„Der Dichter spricht gilt für ihr Schumann-Spiel in der Tat! Intelligent erfaßte sie die unterschiedlichen Rollen, die das Klavier gegenüber dem Orchester übernimmt.“


Potsdamer Neueste Nachrichten

„Mit kraftvollem Anschlag aus lockerer Hand, klarem Verstand und kontrolliertem Gefühl betreibt sie nachgerade einen spannenden Dialog mit dem Orchester.“


Toronto Star

„Holtmann devoted her entire recital to The Goldberg, playing with such concentration that the time seemed to fly by. And even more than Gould, she did not pretend she was playing a harpsichord, drawing on her instrument's greater resources of dynamics and colour to give heightened expression to the various contrapuntal lines.
What recommended her playing throughout was its wonderful sense of forward motion. Even in the slower variations she sustained the tension in the line, giving the music an unfailingly directional quality.“


Pakistan Economist

„From the moment Ms. Holtmann struck the first note, it was obvious the evening was going to be special. Throughout the recital she was very much in control. Some of the Preludes and Fugues had a delicate wistful charm and a kind of glassy fragility. But she reached the warmth that was readily kindled beneath the apparently granite surface. Other Preludes and Fugues had their shattering central climax and pervasive clouds of nostalgic reference. But the way she tugged at their emotional core was marvelously involving as the blaze of colour resonated through the hall. The absolute stillnes of the audience, as the passages gently sought their resolution, was tribute to a distinguished performance.“


Klassik.com

CD-Rezension im Januar 2009